Chain of Command: Mein erstes 15mm Platoon Teil 3

In diesem drittel Teil der Artikelserie geht’s nochmal um mehr Unterstützung, und zwar die dicken Kanonen und einige weitere Dinge.

Kanonen

Links seht ihr die berühmte 2-Pfünder Panzerabwehrkanone, die ansich nicht schlecht war, allerdings 1941 bisschen über ihren Zenit hinaus. Gegen die italienischen Panzer ging das noch sehr gut, aber gegen die Panzer III und IV war die Durchschlagskraft einfach zu gering. Dazu kommt natürlich die berühmte Schwäche, dass es für die 2-Pfünder Kanone (die nebenher Standardbewaffnung der englischen Kampfpanzer der Zeit war) keine Sprenggranaten gab.

Luftabwehr

Teilweise konnte dieses Problem durch die Waffe ausgeglichen werden die ihr unten rechts seht – die 40mm Bofors Luftabwehrkanone. Dieses Geschütz wird bis heute von verschiedenen Armeen eingesetzt. Eigentlich als Luftabwehrkanone gebaut, wurde die Bofors immer wieder auch gegen Bodenziele eingesetzt. Auf kurze Reichweite auch gegen Panzer, doch die Sprengwirkung konnte eben teilweise die Nachteile der 2-Pfünder ausgleichen.

Die beiden kleinen Panzer links kennt ihr bereits aus dem letzten Artikel. In der Mitte gibt’s ein Vickers MMG auf einem Dreibein zu sehen, mit einer indischen Besatzung. Das indische Kontingent der britischen Armee musste große Teile der Kampfhandlungen in Nordafrika stemmen. Natürlich müsste das MMG eine Crew von 5 Mann haben; die restlichen beiden habe ich einzeln basiert, so dass man sie als Verluste leichter entfernen kann. Selbes gilt für die Bofors-Kanone ganz rechts.

Alle Kanonen sind magnetisiert, so dass ich sie aus spieltechnischen Gründen schwenken kann.

Leider fehlten im Blister mit den beiden 2-Pfünder Kanonen zwei Kleinteile, so dass ich die 2. Kanone noch nicht zusammenbauen konnte.

Die dunkelste Stunde

Einer der interessanten Aspekte der britischen Armee 1941 ist, dass sie in einer sehr prikären Situation steckte. Gerade aus Kontinentaleuropa rausgeschmissen, und scheinbar die einzigen die sich Deutschland entgegenstemmten wurde alles an Ressourcen aktiviert was vorhanden war. In Nordafrika war die Commonwealth-Armee eine Mischung aus britischen, indischen, australischen, südafrikanischen und neuseeländischen Einheiten.

Um das widerzuspiegeln hab ich eine weitere attraktive Unterstüzungsoption bemalt – eine von einem anderen Zug „ausgeborgte“ Rifle Section, in dem Fall Australier:

Ich hab also einen australischen Infanteriezug eingekauft (ist mittlerweile auch bemalt), und war erstaunt, wie viele von den Figuren Schlapphüte tragen. Klar, es ist das visuell auszeichnende Charakteristikum, aber der Anteil ist doch bisschen hoch. Egal, ich hab sie mal angemalt.

Wenn man nachliest was diese Einheiten so erlebt haben, gerade um die Belagerung Tobruks herum, also die ganzen nächtlichen Aktionen und so weiter… allein darin stecken schon diverse Skirmishszenarien.

Und das isses wiedermal. So viel zu Teil 3 aus dieser Artikelserie. Wenn ihr irgendwelche Fragen, Anregungen, etc. haben solltet – Kommentare könnt ihr unten deponieren. Oder ihr schreibt mit über die Tabletop Stories Facebookseite, die Battle Brush Studios Facebookseite, über Battle Brush Studios direkt, oder per E-Mail.

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